Moderne Finca-Architektur auf 14.319 m² bei Ses Salines — von BELLEVUE zur „Perle des Monats" gekürt, derzeit im Bau. Das Bautagebuch dokumentiert jeden Schritt.
Die Finca erleben →Das Immobilienmagazin BELLEVUE kürte die Finca Son Gorem II in Ausgabe 5/2024 zur „Perle des Monats" — noch bevor der erste Bagger rollte.
Auf 14.319 m² eigenem Land entsteht eine moderne Finca mit großzügigem Wohn-Ess-Küchenbereich und offenem Kamin. Im Erdgeschoss liegen zwei Schlafzimmer mit Bad en Suite und direktem Zugang zu Garten und Pool; das Obergeschoss mit offener Galerie gehört der lichtdurchfluteten Mastersuite mit eigener Terrasse und freiem Weitblick.
Gebaut wird in biologischer Ziegelbauweise mit umfassendem Wärmeschutz, raumhohen Fenstern und nachhaltigem Innenputz. Dazu: beheizter Salz-Infinitypool (12 × 3,5 m) mit Lounge- und Barbecue-Bereich, 50 m² Terrassen, 44 m² Pergolen, Carport für zwei Wagen — und eine Haustechnik auf dem Stand der Zeit: Solar, Wärmepumpen, Fußbodenheizung mit Einzelraumsteuerung, Domotik, Videoüberwachung.
Wir dokumentieren, was wir bauen — mit Aufnahmen direkt von der Baustelle und aus der Luft. Neue Einträge erscheinen mit jedem Bauabschnitt, angekündigt im East-Side-Magazin.
Im geschlossenen Rohbau hat der Innenausbau begonnen. In Wänden und Böden liegen die Leerrohre für Strom und Daten, unter der Decke verlaufen die Lüftungskanäle, und der Heizkreisverteiler sitzt bereits in seiner Wandnische. In den Bädern stehen die Vorwandelemente, die Wasserleitungen sind gezogen. Was jetzt entsteht, verschwindet später hinter Putz und Fliesen — deshalb halten wir es fest.
Beide Geschosse stehen, das Dach ist auf dem Haus. Auf der geschlossenen Holzschalung liegen Wärmedämmung und Bewehrung der flach geneigten Dachflächen, bereit für die Betonage der Dachplatte. Von außen zeigt die Finca jetzt ihre endgültige Silhouette — innen geben die sichtbaren Holzbalkendecken den Wohnräumen schon ihren mediterranen Charakter.
Über dem Obergeschoss ist die Dachkonstruktion montiert: Die Leimholzbalken liegen, die Holzschalung ist geschlossen. Von innen zeigt sich schon die warme Sichtholz-Untersicht, die später die Wohnräume prägt. Mit dem Dach geht der Rohbau in seine letzte Phase.
Das Mauerwerk des Obergeschosses aus mallorquinischen Hochlochziegeln ist hochgezogen, die Geschossdecke betoniert. Innen verbindet die frisch ausgeschalte Stahlbetontreppe beide Ebenen, Stürze und Ringbalken fassen die großen Fenster- und Türöffnungen zur Landschaft. Zum ersten Mal ist die ganze Kubatur der Finca zu sehen.
Der Rohbau des Erdgeschosses steht. Aus der Luft zeigt sich, wie sich die Finca in die Landschaft aus Trockensteinmauern und Olivenbäumen fügt — und an der Zufahrt wachsen bereits die neuen Natursteinmauern.
Das Stahlbetonskelett steht: Stützen und Unterzüge sind ausgeschalt, die Erdgeschossdecke ist betoniert und mit Absturzsicherung versehen. Vom künftigen Obergeschoss reicht der Blick schon jetzt über die Felder — dort, wo später die Mastersuite liegt.
Das Erdgeschoss wächst: Betonstützen und Mauerwerk stehen, die Spannbeton-Deckenträger sind verlegt, Ringanker und Stürze bewehrt. Die gelbe Deckenschalung trägt, was wenige Wochen später die zweite Ebene wird.
Die Streifenfundamente sind betoniert und ausgeschalt. Direkt danach beginnt die Decke über dem Untergeschoss: Spannbeton-Deckenträger werden verlegt, Füllkörper gesetzt, die Bewehrung vor der Betonage abgenommen.
Auf den Fundamentstreifen liegt die Sauberkeitsschicht, die Achsen sind angerissen, die Bohrpunkte markiert. Ende des Monats stehen die ersten Bewehrungskörbe in der Schalung — Millimeterarbeit, die später niemand mehr sieht.
Der Aushub ist abgeschlossen. Mallorcas Südosten besteht aus Marès-Kalkstein — derselbe Fels, aus dem die Dörfer der Region gebaut sind, liegt nun als Aushub am Grubenrand.
Der Baubeginn: Das Baufeld wird geräumt und planiert, die Fundamente werden abgesteckt, der erste Kalkfels gebrochen. Die Trockensteinmauern am Rand des Grundstücks bleiben unangetastet — sie gehören zum Konzept.
So begann es: eine weite Lichtung zwischen Baumreihen und Trockensteinmauern, wenige Minuten von Ses Salines. Die ersten Drohnenaufnahmen zeigen das Land vor dem ersten Spatenstich — und warum sich daran so wenig wie möglich ändern soll.
Ses Salines ist ein Dorf ohne Fassade im doppelten Sinn: keine Souvenirläden, keine Leuchtreklame, nur Natursteinhäuser mit grünen Fensterläden und schattige Plätze. Donnerstags füllt ein kleiner Markt die Plaça Major, danach gehört das Dorf wieder sich selbst.
Die Lage ist bemerkenswert: zehn Minuten bis Es Trenc, fünfzehn bis zu den Häfen des Südostens — und doch außerhalb jeder Route. In den letzten Jahren haben einige der besten Landhäuser der Insel hier still den Besitzer gewechselt.
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